Tipps und Tricks

fehlgeschlagener Versuch Maus zu fangenAuch heute noch gehört die Wühlmaus zu den am meisten gehassten Tieren des Gartenbesitzers, weil sie Wurzeln annagt und damit die Pflanzen zum Absterben bringt. Auch Stolperfallen werden von ihr heimtückisch in den Rasen gebuddelt, die, wenn man nicht aufpasst, zu erheblichen Verletzungen führen können.
Doch wie sollten Wühlmäuse bekämpft werden? Scheinbar gibt es kein allgemeingültiges Rezept, sondern nur viele Fragen rund um die Wühlmausbekämpfung.

Wühlmäuse aufspüren

Als Erstes sollte geklärt werden, ob es sich bei dem Pflanzensterben wirklich um ein Anzeichen von Wühlmausbefall handelt. Dazu sollten die Anzeichen weiter erforscht werden. Lang gezogene Erdhaufen weisen auf Wühlmäuse hin, Maulwurfshügel sind eher rund bis kegelförmig. Die beiden Arten zu unterscheiden ist wichtig, da Maulwürfe unter Naturschutz stehen. Unterhöhlte und braun werdende Grasabschnitte sind ebenfalls ein sicheres Zeichen, das ein Wühlmausbefall vorliegt.

Möglichkeiten der Bekämpfung

Wenn die ersten Attacken gegen die eigenen Pflanzen durchlaufen sind und geliebte Büsche ihre Blätter abwerfen, ist es vollkommen verständlich, dass dem Gärtner nach Mord zumute ist. Doch jetzt sollte keine Kurzschlusshandlung erfolgen. Sicher, es sollen nicht noch mehr Pflanzen leiden, aber es ist besser darüber nachzudenken, ob man wirklich bereit dazu ist, das Tier zu töten.
Es gibt andere Varianten, die Erfolg versprechen. Vor allem Pflanzen, die Wühlmäuse abschrecken sind heutzutage sehr beliebt. Allerdings wirken Pflanzen, wie Tagetes oder Knoblauch erst ab einer gewissen Größe, wenn überhaupt.
Eine weitere Methode ist die der Vergasung oder die Abschreckung mit Buttersäure. Es mag für manche eine wirksame Wühlmausbekämpfung sein, allerdings ist die Vergasung aus unserer Sicht nicht das beste Mittel: gerade die Vergasung stellt eine Gefahrenquelle für andere Tiere und auch den Menschen dar.

Fallen als Lösung?

Bekämpfen von Wühmäuse funktioniert eventuell auch über Wühlmausfallen. Hier ist zwischen Lebendfalle und anderen Fallen zu unterscheiden. Die Lebendfalle mag sich für Tierschützer besser anhören, wird von der Wühlmaus aber meist ignoriert! Besser helfen leider nur Fallen, welche die Tiere töten. Speziell auf Wühlmäuse ausgerichtete Fallen sind hier hervor zu heben, da diese Katzen und Maulwürfe verschonen. Es handelt sich um Rohre, die in die Gänge der Wühlmäuse eingebracht werden und die Tiere schnell und sauber köpfen. Das hört sich sehr rabiat an, doch die Maus bekommt davon nichts mit. Der Mensch sieht an einem Haken, der über das Erdreich hinaus geht, ob eine Falle ausgelöst ist, oder nicht und die Wühlmäuse suchen sich meist schnell einen anderen Garten. Einzig um die Kadaver muss man sich dann noch kümmern. Doch will man dies wirklich? Muss die Wühlmaus wirklich gleich getötet werden? Wir sagen NEIN. Stattdessen empfehlen wir die Vergrämung mit Buttersäure. Die Wühlmaus sucht auch hier schnell das Weite und man selbst kann sich dabei doch auch viel besser fühlen.