Die Wühlmäuse

Es gibt circa 150 Arten von Wühlmäusen und zu den bekanntesten zählen die Feldmäuse, Schermäuse, Rötelmäuse und Lemminge. Man findet Wühlmäuse in Nordamerika, in Europa sowie in Asien. Sie bevorzugen als Lebensraum leichte bis mittelschwere Böden, wobei Lössboden für das Anlegen der Gangsysteme bevorzug wird. Manche Wühlmausgattungen leben auch gerne auf Wiesen oder Bäumen.
Die, je nach Gattung, tag- und nachtaktive Tiere sind zwischen 7 und 23 Zentimeter lang und wiegen circa 80 bis 200 Gramm. Es gibt auch einzelne Wühlmäuse, die bis zu 2600 Gramm Gewicht auf die Waage bringen. Sie zeigen sich, je nach Gattung, mit graubraunem, rotbraunem oder schwarzem Fell sowie meist kleinen Ohren. Außerdem verfügen die Wühlmäuse über einen kurzen bis mittellangen Schwanz, der nur spärlich behaart ist.

Wühlmäuse – die ungebetenen Gäste im Garten

Wühlmäuse treten nicht selten in Grüppchen auf und bevölkern in größerer Anzahl den heimischen Garten. Besteht nun der Verdacht einer Wühlmausplage, ist es hilfreich, die Wühltätigkeit der Tiere genauer zu betrachten. Gerne werden die Tiere auch mit Maulwürfen verwechselt. Beide Tierarten werfen Erdhaufen auf, welche mit Gras besetzt sind und sich doch unterschiedlich zeigen. Wühlmäuse hinterlassen längliche und flache Hügel, der Maulwurf hingegen eher rundliche und große Erdhaufen. Des Weiteren wirft der Maulwurf die Erdhaufen in regelmäßigen Abständen auf, die Wühlmaus hingegen nicht. Handelt es sich um einen Erdhaufen von der Wühlmaus, ist das Loch seitlich versetzt und beim aufgeworfenen Hügel finden sich Pflanzenteile und Wurzeln.

Die vegetarischen Wühlmäuse lieben Gemüsegärten und fressen neben Kartoffeln, Möhren und Sellerie auch sehr gerne Tulpenzwiebeln sowie die Wurzelrinde von Rosen oder Obstbäumen.
Wer bei der Ernte im Herbst nicht mit leeren Händen dastehen möchte, kommt um eine Schädlingsbekämpfung nicht herum.
Doch zunächst ist es wichtig, die Wühlmaus als solche zu identifizieren und danach festzustellen, ob der Gang der Tiere noch bewohnt ist. Dies erreicht man mit der Verwühlprobe, indem man den Gang an verschiedenen Stellen freilegt und beobachtet, ob er innerhalb von Stunden erneut verschlossen wird. Ist dies der Fall, kann man davon ausgehen, dass die Wühlmäuse noch aktiv sind.

Erfolgreiche Bekämpfung von Wühlmäusen

Die Bekämpfung der Wühlmäuse ist prinzipiell das ganze Jahr über möglich, jedoch eignet sich die Zeit von Herbst bis Frühjahr am Besten. Die Tiere sind auch über die Wintermonate aktiv, finden aber in dieser Zeit viel weniger Essbares und sind dementsprechend für Köder empfänglicher.
Im Handel stehen unterschiedliche Fallen hierfür zur Verfügung und als Köder eignen sich Apfel-, Möhren- und Selleriestücke. Da die Wühlmäuse sehr geruchsempfindliche Tiere sind, sollte man die Fallen nur mit alten Gartenhandschuhen anfassen und neue Fallen unbedingt mit Erde abreiben. Apropo Geruch. Da der Gruchssinn der Wühlmäuse sehr empfindlich ist eigenen sich auch stark riechende Stoffe um Wühlmäuse erfolgreich zu bekämpfen. Wir empfehlen den Einsatz von Buttersäure! Die Vertreibung mit Geruch hat einfach den entscheidenen Vorteil, dass man das Tier nbei der Bekämpfung nicht töten muss.

Bezugsquellen für Bekämpfung